Limone sul Garda
Limone ist ein kleines Dorf (1000 Einwohner) am nordwestlichen Ufer des Gardasees. Im Sommer wächst die Bevölkerung. Dann laufen 10.000 Touristen im Dorf, da es mehr als 50 Hotels gibt.
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war die größte Einnahmequelle in Limone die Zucht von Zitronen. Man kann immer noch die Betonpfähle am Rande der Zitronenhaine (limonaies) stehen sehen.
Im Winter spannte man zwischen diesen Pfählen Tücher um die Früchte zu schützen.
Mit der Inbetriebnahme der "Gardesana occidentale", eine schöne Straße von Riva del Garda entlang des Sees zum Süden, wurde Limone aus seine Isolation befreit und leicht zugänglich für Touristen.
So verdrängt der moderne Tourismus die Zucht der Zitronen als Einnahmequelle.
Seit 1985 gibt es wieder zwei funktionierende Zitronengärten. Am Abend sind sie allezwei wunderschön beleuchtet. Seinen Namen leitet Limone dennoch nicht von den Zitronen ab, sondern vom Wort "Limes" das auf lateinisch "Grenze" bedeutet. Bis 1918 war Limone eine Grenzstadt zwischen Italien und Österreich. Seit dieser Zeit liegt Limone nur an der Grenze der beiden italienischen Provinzen Trentino und Brescia. Im alten Teil der Stadt ist es ein Labyrinth von engen und steilen Gassen voller Geschäfte. Entlang des Ufers des Sees gibt es einen schönen Boulevard wo man auf den Terrassen gut Abendessen kann und man geniesst von einen gutem Espresso. |
Sehenswürdigkeiten in und um Limone sul Garda:
- Zitronengärten, Ruinen der Gärten liegen auf dem Berg hinter Limone
- Pfarrkirche San Benedetto, hier sieht man schöne Gemälde von Andrea Celesti
- San Rocco, Kirche mit schönen Fresken
- San Pietro in Oliveto, kleine, alte Kapelle in der Mitte eines Olivenhains
- Geburtshaus Daniele Colomboni, eine Ausstellung über das Leben und Werkes des Missionars und ein Kuriosiätenmuseum
Markt:
Jeden ersten und dritten Dienstag des Monats
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